Indien-Klima.de - Indien, Land der Träume

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Indien, Land der Träume

Indien ist ein Land, welches zu unserem westlichen Lebensraum kaum sein könnte. In diesem Artikel haben wir eine kleine Sammlung von Daten und Informationen zu Indien gesammelt.

Indien kann man auf viele Arten ganz unterschiedlich erleben. Man kann es als Pauschaltourist bereisen und wird dann fast einen europäischen Standard vorfinden. Als kleiner Kiffender Hippi, kann man sicherlich mehr Kontakt zu Einheimischen bekommen und als normaler Rucksackreisender, wird man so manches Abenteuer zu bestehen haben. Zur Zeit ist Indien das größte Bevölkerungsreichste Land nach China. In ein paar Jahren wird es sogar den ersten Platz eingenommen haben. Trotz seiner enormen Größe ist Indien also voller Menschen und es ist schwierig Rückzugsgebiete zu finden.

Ebenfalls handelt es sich um ein ganz anderes Klima als in Deutschland. Hier gibt es Trockenperioden mit bis zu 60 Grad Celsius und Regenzeiten, in denen in einer Woche mehr Wasser vom Himmel als hier im ganzen Jahr. Zudem kann man einen echten Zyklon geraten und eine Sturmfront von 500 Kilometern Durchmesser ist einfach kein Spaß.

Befremdlich ist auch der Umgang der Menschen miteinander. So wird die Gleichberechtigung der Frau zwar offiziell anerkannt, in der Realität sieht es aber ganz anders aus. Reisende Frauen werden hier durchaus auch negative Erfahrungen machen und sollten sehr auf sich achten. Indische Männer laufen dagegen aus reiner Freundschaft Händchenhaltend durch die Gegend und haben kein Problem zu kuscheln und zu schmusen. Zwischen Mann und Frau gibt es maximal einen keuschen Blick. Im Gegensatz zu dieser Einstellungen der Geschlechter, wird man selbst als hellhäutiger Tourist ständig begafft, begrapscht und auch ungefragt fotografiert. Eine helle Haut steht hier für ein Schönheitsideal und auch für finanziellen Reichtum.

Wer mit den Menschen auskommt, wird aber immer noch den Straßenverkehr zum Feind haben. Es ist der gefährlichste der Welt und die Inder haben eine ganz eigene Art des Fahrens entwickelt. Auf der Straße zählt das Recht des Stärkeren und so haben die Überlandbusse immer Vorfahrt. Die Züge sind so überfüllt, dass wir einmal sogar unser Ticket zurückgaben und lieber einen Inlandsflug buchten und dann gibt es noch die unzähligen indischen Billigtaxen mit Namen Tuck-Tuck. Eigentlich sind es offene Dreiräder, ohne Knautschzone und immer mit einem Bein im Grab.

Neben dem Verkehr wartet auch noch die kulinarische Welt auf einen. Schlechte hygienische Zustände zwingen fast jeden europäischen Magen in die Knie. Zudem wird fast ausschließlich scharf gegessen und damit meine ich das indische Scharf, keinesfalls was wir als solches bezeichnen würden. Man sollte darauf achten, dass man vor allem Dinge zu sich nimmt, die in siedendem Öl ausgebacken wurden. Das tötet schon vieles ab und ansonsten muss man sich ein wenig auf seinen gesunden Menschenverstand verlassen.

Letztendlich haben wir auch noch die Tier- und Plfanzenwelt. Tödliche Schlangen, Malaria, 40.000 Tollwut-Tote pro Jahr, aggressive Wasserbüffel auf der Straße, Ratten, Ungeziefer, Kuh- und Affenkacke.


Das mag sich nun alles ganz schlimm anhören und ich möchte nicht verbergen, dass ich unter diesen Punkten alle sehr gelitten habe. Trotzdem ist Indien ein tolles Land, voller Farben, voller toller Menschen und so vielen Dingen, die wir hier nie zu sehen bekommen. Man sollte das Land besuchen, aber man sollte sich auch gründlich vorbereiten. Es wartet ein kleiner Kulturschock und doch, nach der Indienreise, kann ich es gelassen sehen und werde sicherlich wieder dieses außergewöhnliche Land besuchen.

Schauen sie sich hier in Ruhe auf der Homepage um und informieren sie sich ein wenig. Ich bereiste Südindien während der Monsun-Zeit und kann behaupten, es war nicht die schlechteste Wahl. Das Land ist ein wenig abgekühlt, man ist nicht ständig dreckig und vor allem sind die großen Sehenswürdigkeiten nicht mit Touristen überlaufen.


Marc Nemitz mit Elefant

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